Eine Notiz. Ein Blick. Dann ist sie weg.

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Notiz hinterlegen

Wird in deinem Browser verschlüsselt, bevor irgendetwas den Rechner verlässt.

Wird die Notiz bis dahin nicht geöffnet, verschwindet sie von selbst.

Zusätzlich mit Passwort sichern

Ohne Passwort steckt der Schlüssel im Link — wer den Link hat, kann lesen. Mit Passwort braucht es beides: den Link und das Passwort. Ein abgefangener Link allein reicht dann nicht mehr, und das Passwort allein auch nicht. Schick es deshalb auf einem anderen Weg als den Link.

Der Server kann mit dem Passwort übrigens nichts anfangen — nicht einmal es durchprobieren. Ein Teil des Schlüssels steht ausschließlich im Link, hinter dem #, und den bekommt er nie zu sehen.

Dein Link ist fertig

Der Link funktioniert genau einmal. Wer ihn öffnet und den Knopf drückt, sieht die Notiz — danach ist sie vom Server gelöscht.

Du selbst kommst nicht mehr an den Text. Der Schlüssel steht nur hinter dem # in diesem Link. Wir haben ihn nicht und können ihn nicht wiederherstellen.

Der Empfänger braucht zusätzlich das Passwort. Schick es auf einem anderen Weg als diesen Link — sonst war der ganze Aufwand umsonst. Beides zusammen in derselben Nachricht ist genauso gut wie gar kein Passwort.

Läuft ab am , falls sie bis dahin niemand öffnet.

Was hier passiert

Du tippst einen Text ein. Noch bevor irgendetwas verschickt wird, erzeugt dein Browser einen zufälligen Schlüssel und verschlüsselt den Text damit. Zum Server geht nur der verschlüsselte Klumpen — für ihn eine Folge sinnloser Bytes.

Der Schlüssel landet im Link, aber hinter dem #. Dieser Teil einer Adresse wird von Browsern grundsätzlich nicht an den Server geschickt. Er bleibt im Browser des Empfängers, der damit entschlüsselt. Deshalb kann der Server den Inhalt nicht lesen — er hat schlicht nie den Schlüssel gesehen.

Gespeichert werden nur vier Dinge: eine zufällige ID, der verschlüsselte Klumpen, der Ablaufzeitpunkt und ein Ja/Nein, ob ein Passwort nötig ist. Kein Erstellungszeitpunkt, keine IP-Adresse, kein Absender, kein Browserkennzeichen. Was nicht gespeichert wird, kann auch niemand herausgeben.

Der Abruf läuft in zwei Schritten, weil Messenger verschickte Links vorab öffnen, um eine Vorschau zu bauen. Würde schon das Aufrufen die Notiz vernichten, wäre sie weg, bevor der Empfänger überhaupt klickt. Gelöscht wird deshalb erst beim Knopfdruck.

Der umgekehrte Fall

Hier schickst du jemandem etwas. Soll es andersherum laufen — Fremde schreiben dir, ohne sich zu erkennen zu geben —, richte dir einen anonymen Briefkasten ein. Den Einwurf-Link kannst du veröffentlichen; lesen kannst trotzdem nur du.

Der ehrliche Teil

Dass der Server nichts lesen kann, ist eine Eigenschaft des Codes, der dir hier ausgeliefert wird. Von außen beweisen kann das niemand: Du müsstest darauf vertrauen, dass genau dieser Code läuft und nicht heimlich ein anderer. Genau deshalb ist der Quelltext öffentlich einsehbar — damit du nachlesen kannst, was passieren soll, statt es glauben zu müssen.

Und noch etwas: Gegen jemanden, der deinen Link abfängt, hilft nur das Passwort — und auch nur, wenn du es getrennt vom Link verschickst. Gegen jemanden, der deinem Empfänger über die Schulter schaut, hilft gar nichts.